Alkohol hat vielfältige Auswirkungen auf den Körper. Bereits geringe Mengen verändern die Wahrnehmung, die Informationsverarbeitung und allgemein die Handlungsfähigkeit. Der Abbau der Blutalkoholkonzentration lässt sich von außen nicht beeinflussen! Weder durch essen, durch trinken noch an der frischen Luft!

Unter 0,2 Promille wirkt Alkohol bereits enthemmend. In Kombination mit steigender Selbstüberschätzung wächst der Mut zu einer riskanten Fahrweise. Kommt dann noch mangelnde Fahrpraxis dazu, wird’s eng!

Ab 0,2 Promille setzt eine Verminderung der Sehleistung ein. Gleichzeitig verlängern sich die Reaktionszeiten. Die Aufmerksamkeit, die Konzentrations-, Kritik- und Urteilsfähigkeit lassen nach. Die Risikobereitschaft steigt weiter an und die Wahrnehmungsfähigkeit für bewegliche Lichtquellen (z. B. andere Autos) verschlechtert sich.

Ab 0,5 Promille ist die Sehleistung um ca. 15 % vermindert und die Anpassungsfähigkeit der Augen an Veränderungen der Lichtverhältnisse (Hell-Dunkel-Anpassung) ist verlangsamt. Zusätzlich tritt eine Rotlichtschwäche auf und das Hörvermögen ist herabgesetzt. Geschwindigkeiten werden falsch eingeschätzt.

Ab 0,7 Promille kommt es zu ersten Gleichgewichtsstörungen. Die Nachtsehfähigkeit und Reaktionsfähigkeit nehmen weiter ab.

Ab 0,8 Promille ist die Sehfähigkeit um ca. 25 % vermindert und die Reaktionsfähigkeit verlangsamt sich um 40 % bis 50 %. Die Konzentrationsschwäche nimmt zu. Das Blickfeld ist stark eingeengt - Tunnelblick.

Ab 1,1 Promille beginnt die absolute Fahruntauglichkeit.

Achtung! Auch betrunkene Beifahrer können gefährlich sein! Denn auch sie können einen Unfall verursachen, wenn sie beispielsweise dem Fahrer unvermittelt ins Lenkrad greifen. Deshalb sollten Betrunkene besser auf der Rückbank Platz nehmen.

Generell gilt: „Koma-Saufen“ ist uncool und kann gesundheitliche Schäden hervorrufen! Auch mit ein bis zwei Drinks pro Abend kann man Spaß haben!